Mittwoch, 18. Februar 2015

Kalenderblatt (18. Februar)

18. Februar

1827 Heinrich Brugsch wird in Berlin geboren. Der Ägyptologe, Publizist, Dozent und Assistent am Ägyptischen Museum gründet 1864 in Berlin die "Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde".
1851 Carl Gustav Jacob Jacobi stirbt in Berlin im Alter von 46 Jahren an den Pocken. Der Mathematiker und Gründer des mathematisch-physikalischen Seminars in Königsberg wird in einem Ehrengrab auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof beigesetzt.
1857 Max Klinger wird in Leipzig geboren. Der Bildhauer, Maler und Grafiker ist Mitbegründer der Künstlergruppe "Vereinigung der XI".
1867 Hedwig Courths-Mahler wird in Nebra/Sachsen-Anhalt geboren. Die Schriftstellerin, deren Romane in dreizehn Sprachen übersetzt werden, ist bis heute die meistübersetzte deutsche Autorin.
1877 Ernst Ludwig von Gerlach stirbt in Berlin im Alter von 81 Jahren. Der Politiker, Publizist und Richter war Mitbegründer der Konservativen Partei und auch deren Fraktionsführer im Preußischen Abgeordnetenhaus.
1891 Eduard Lürssen stirbt in Berlin im Alter von 50 Jahren durch Selbstmord. Der Bildhauer und Medailleur war Professor für dekorative Plastik an der Berliner Bauakademie.
1902 Julius Wolff stirbt in Berlin im Alter von 65 Jahren. Der Arzt und Chirurg war Gründer und Direktor der ersten Poliklinik für orthopädische Chirurgie in Berlin.
1914 Hermann Rietschel stirbt in Berlin im Alter von 66 Jahren. Der Ingenieur, Maschinenbauer, Firmengründer sowie Wegbereiter der Heizungs- und Klimatechnik entwarf die Heizungs- und Lüftungsanlagen im Berliner Reichstagsgebäude. Die "Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille" wird noch heute verliehen.

Gerhard Radke wird in Berlin geboren. Der Philologe, Forscher, Autor und Professor wird für seine Verdienste um die römische Geschichsforschung mehrfach in Italien ausgezeichnet. Außerdem verleiht ihm der Staat Israel für die Rettung einer jüdischen Familie vor dem Holocaust den Ehrentitel "Gerechter unter den Völkern".
1935 Renate von Natzmer und Benita von Falkenhayn, die zwei Tage zuvor vom Volksgerichtshof wegen Hoch- und Landesverrats zum Tode verurteilt worden sind, werden in Berlin-Plötzensee hingerichtet.
1943 Nach der vernichtenden Niederlage der 6. Armee in der Schlacht um Stalingrad hält Propagandaminister Goebbels in Berlin seine berüchtigte "Sportpalastrede", mit der er ein fanatisiertes Publikum auf den "Totalen Krieg" einschwört.
1974 Bundespräsident Gustav Heinemann wird wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit im Rathaus Schöneberg zum Ehrenbürger der Stadt Berlin ernannt.
1999 Die 64-jährige amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine wird bei der 49. Berlinale für ihr Lebenswerk mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet.
2001 Der US-amerikanische Hollywood-Star Kirk Douglas nimmt im Berlinale-Palast den Goldenen Bären für sein Lebenswerk in Empfang. Zuvor hatte dieser sich im Roten Rathaus in das Gästebuch von Berlin eingetragen.
2007 Bei den 57. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird der Film "Túyǎ de hūnshì" ("Tuyas Hochzeit") des chinesischen Regisseurs Wang Quan’an mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
2012 Der Spielfilm "Cesare deve morire" ("Cäsar muss sterben") des italienischen Brüderpaares Paolo und Vittorio Taviani wird mit dem Goldenen Bären der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet.