Dienstag, 10. Februar 2015

Kalenderblatt (10. Februar)

10. Februar

1471 Friedrich II aus dem Hause Hohenzollern stirbt in Neustadt an der Aisch im Alter von 57 Jahren. Von 1440 bis 1470 war er Kurfürst von Brandenburg.
1803 Johann Friedrich von Pommer-Esche wird in Stralsund/Mecklenburg-Vorpommern geboren. Der Jurist und Oberfinanzrat macht sich um den Deutschen Zollverein verdient.
1807 Fritz Klimsch wird in Frankfurt/Main geboren. Der Bildhauer gründet 1898 gemeinsam mit Walter Leistikow und Max Liebermann die Berliner Secession.
1829 Simon Schwendener wird in Buchs/Schweiz geboren. Der Botaniker, Forscher und Autor ist Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin.
1898 Bertolt Brecht wird in Augsburg/Bayern geboren. Der Schriftsteller und Regisseur ist einer der bedeutendsten Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts, Begründer des epischen Theaters und Mitbegründer des Berliner Ensembles.
1921 Heinz Quermann wird in Hannover geboren. Der Entertainer, Redakteur und Regisseur moderiert 1958 den DDR-Talentwettbewerb "Herzklopfen kostenlos" und begründet damit die älteste Castingshow Deutschlands.
1924 Günter Anlauf wird in Großhartmannsdorf/Schlesien geboren. Der Bildhauer und Grafiker gestaltet u.a. die Attikafiguren im Schloss Charlottenburg.
1964 Eugen Sänger stirbt in Berlin im Alter von 58 Jahren. Dem Ingenieur und Pionier der Luft- und Raumfahrt gelangen bahnbrechende Entwicklungen.
1982 Tom Schilling wird in Berlin geboren. Dem Schauspieler und Sänger gelingt der Durchbruch 2000 mit seiner Rolle in dem Film "Crazy des Regisseurs Hans-Christian Schmid.
1987 Hans Rosenthal stirbt in Berlin im Alter von 61 Jahren an Magenkrebs. Der Rundfunk- und Fernsehmoderator, Showmaster, Regisseur, RIAS-Abteilungsleiter und Präsident des Fußballvereins Tennis Borussia Berlin wird in einem Ehrengrab auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße beigesetzt.
1992 Vor dem Landgericht Berlin-Moabit wird der Prozess gegen den 84-jährigen ehemaligen Stasi-Chef, Erich Mielke, eröffnet. Angeklagt ist er wegen der Ermordung von zwei Polizisten auf dem Berliner Bülow-Platz im August 1931.
1997 Der Bibliothekar Heinz Werner stirbt in Berlin im Alter von 76 Jahren. Für seine Verdienste, die er sich während seiner 40-jährigen Amtszeit als Direktor der Berliner Stadtbibliothek erwarb, wurde er mehrfach ausgezeichnet.
1999 Der Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland wird dem ehemaligen Manager Berthold Beitz und dessen Ehefrau Else verliehen. Gewürdigt wird ihre Zivilcourage bei der Rettung verfolgter Juden während der NS-Zeit.
2001 Hans Fiebrandt stirbt in Berlin im Alter von 95 Jahren. Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler wird auf dem Friedhof Wilmersdorf in Berlin beerdigt.
2002 Gertraud ("Traudl") Junge stirbt in München im Alter von 81 Jahren. Sie war von 1942 bis 1945 einer der vier Sekretärinnen Adolf Hitlers. 2002 erscheint das Buch "Bis zur letzten Stunde" und der Dokumentarfilm "Im toten Winkel". Junges Erinnerungen dienen zudem als Grundlage für den 2004 gedrehten Spielfilm "Der Untergang" mit Bruno Ganz in der Hauptrolle.
2003 Hans-Hinrich Jenssen stirbt in Berlin im Alter von 75 Jahren. Der evangelische Theologe, ein Verfechter der liberalen Theologie, war Präsident des Bundes für Freies Christentum und über 30 Jahre Professor an der Humboldt-Universität in Berlin.
2011 Die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden mit dem Western "True Grit" der Brüder Ethan und Joel Coen eröffnet. Den Goldenen Bären erhält der Film "Nader und Simin – Eine Trennung" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi