Sonntag, 11. Oktober 2015

Kalenderblatt (11. Oktober)

11. Oktober

1734 Der Pädagoge Friedrich Eberhard von Rochow wird in Berlin geboren. Er lehrt zur Zeit der Aufklärung und wird bekannt durch seine Schulreform.
1802 August Kiß wird in Paprotzan/Polen geboren. Der Bildhauer erschafft u.a. die Reiterstatue des heiligen Georg im Nikolaiviertel und ein Giebelrelief des Neuen Museums in Berlin-Mitte.
1838 Der Musikverleger und Musikalienhändler Martin Schlesinger stirbt in Berlin im Alter von 69 Jahren.
1844 Ernst Leopold Salkowski wird in Königsberg geboren. Der Mediziner, Biochemiker und Mitarbeiter von Rudolf Virchow wird 1874 zum Professor an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und 1904 zum Geheimen Medizinalrat ernannt.
1847 Christoph Hehl wird in Kassel geboren. Der Architekt und Professor für mittelalterliche Baukunst an der Technischen Hochschule Charlottenburg ist einer der bedeutendsten Kirchenbaumeister Berlins.
1851 Paul Erman stirbt in Berlin im Alter von 87 Jahren. Der Physiker und Professor war Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina.
1852 Gotthold Eisenstein stirbt in Berlin im Alter von 29 Jahren an den Folgen einer Tuberkulose. Der Mathematiker war Dozent an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften. Das Eisensteinkriterium, die Eisensteinzahlen sowie die Eisensteinreihen und die Eisensteinfunktionen sind nach ihm benannt.
1878 Karl Hofer wird in Karlsruhe/Baden-Württemberg geboren. Der expressionistische Maler sowie Direktor der Berliner Hochschule für bildende Künste ist Ehrendoktor der Berliner Humboldt-Universität, Mitglied des Ordens Pour le mérite für Wissenschaft und Künste und Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes.
1881 Friedrich Hitzig stirbt in Berlin im Alter von 70 Jahren. Der Architekt war Präsident an der Akademie der Künste sowie Abteilungsleiter an der Akademie des Bauwesens.
1884 Friedrich Bergius wird in Breslau/Polen geboren. Der Chemiker und Nobelpreisträger entwickelt ein Verfahren zur Herstellung von Dieselöl sowie ein verbessertes Verfahren zur Umwandlung von Holz in Zucker. In Berlin betreibt er ein Privatlabor für Forschungszwecke.
1885 Kurt Singer wird in Berent/Polen geboren. Der Neurologe und Musikwissenschaftler ist der Gründer des jüdischen Kulturbundes in Berlin. Nach ihm wird das Kurt-Singer-Institut für Musikergesundheit an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin benannt.
1903 Hans Söhnker wird in Kiel geboren. Der Schauspieler, der auch als Moderator und Sänger tätig ist, wird 1968 zum Staatsschauspieler ernannt und 1973 mit dem Bundesverdienstkreuz sowie 1977 mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet.
1932 Michael Theunissen wird in Berlin geboren. Er gehört zu den bedeutendsten Philosophen der Gegenwart.
1958 Der Dichter und Politiker Johannes R. Becher stirbt in Berlin im Alter von 67 Jahren. Er schrieb den Text der Nationalhymne der DDR.
1973 Fritz Schröter stirbt in Ulm/Baden-Württemberg im Alter von 86 Jahren. Der in Berlin geborene Physiker, Fernsehpionier und Entwickler besaß mehrere Patente und war u.a. auch als Professor an der TH Berlin tätig.
1996 Der Grundstein für den Bau des Sony-Centers am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte wird gelegt.
2008 Zwischen 50000 und 60000 Menschen protestieren in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst" gegen den allgemeinen Überwachungswahn.