Sonntag, 17. Mai 2015

Kalenderblatt (17. Mai)

17. Mai

1799 Daniel Itzig stirbt in Potsdam. Der Hoffaktor war einer der bedeutendsten preußischen Bankiers. Außerdem war er Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Berlin und oberster Repräsentant der Juden in Preußen.
1834 Der Kommunalpolitiker Karl Arnold Marggraff wird in Berlin geboren. Am 26. Januar 1911 wird ihm anlässlich der Fertigstellung der Berliner Kanalisation, die er zusammen mit Rudolf Virchow und James Hobrecht geplant hatte, die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin verliehen.
1846 Die nach einem Entwurf des Architekten und Oberbaurats, August Stüler, erbaute evangelische Sankt Matthäuskirche in Berlin-Mitte wird eingeweiht.
1868 Die östlich von Berlin gelegene Galopprennbahn Hoppegarten wird in Anwesenheit von König Wilhelm I und Otto von Bismarck eröffnet.
1883 Karl Vesper wird in Berlin geboren. Der Kommunist und NS-Widerstandskämpfer engagiert sich nach dem Ende des Ersten Weltkriegs im Internationalen Bund der Opfer des Krieges und tritt 1925 der KPD bei. In Berlin wird eine Straße nach ihm benannt.
1899 Alfred Messel wird mit dem Roten Adler-Orden IV Klasse ausgezeichnet. Der in Darmstadt geborene Architekt wurde bekannt durch den Bau von Warenhäusern und den Entwurf für das Pergamonmuseum.
1911 Der Politiker, Schriftsteller. Hochschullehrer und Kommunist, Herbert Crüger, wird in Berlin geboren. 1935 emigriert er ins Ausland, kehrt aber 1946 nach Deutschland zurück und siedelt 1951 in die DDR über.
1922 Antje Weisgerber wird in Königsberg geboren. Die Schauspielerin und Synchronsprecherin erhält 1990 für ihr Lebenswerk das Filmband in Gold.
1930 Max Valier stirbt in Berlin im Alter von 35 Jahren. Der in Bozen geborene Techniker, Astronom und Schriftsteller war ein Pionier der Raketentechnik. Er experimentierte u.a. auch an Raketenantrieben für Autos. Nach erfolgreichen Tests mit Flüssigtreibstoffen startete er einen Probelauf mit Paraffinöl. Dabei explodierte die Rakete und verletzte Valier tödlich.
1932 Der Schriftsteller und Kulturhistoriker, Max von Boehn, stirbt in Berlin im Alter von 72 Jahren.
1945 Der parteilose Arthur Werner wird von den Alliierten zum Oberbürgermeister von Berlin bestimmt. Nach den ersten freien Wahlen im Jahr 1946 verliert er das Amt an den SPD-Politiker Otto Ostrowski.
1946 Der Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler, Udo Lindenberg, wird in Gronau/Nordrhein-Westfalen geboren.
2000 Der Jurist, Politologe, Journalist und Schriftsteller, Julius Mader (alias Thomas Bergner), stirbt in Berlin im Alter von 71 Jahren.
2001 Der in Berlin geborene Hörspielregisseur, Joachim Staritz, stirbt in München im Alter von 68 Jahren. Er arbeitete für den Rundfunk der DDR und für die ARD.

Die Kuwaitische Botschaft in Berlin-Wilmersdorf im Ortsteil Grunewald wird eröffnet.
2006 Im Kampf gegen hohe Gaspreise und mangelnden Wettbewerb veranlasst die EU-Kommission die Durchsuchung der Geschäftsräume der Energiemonopolisten e.on Ruhrgas und RWE sowie einiger europäischer Konkurrenzunternehmen.
2008 Der britische Komponist, Dirigent, Bratschist, Autor und Rundfunk-Moderator, Jolyon Brettingham Smith, stirbt in Berlin im Alter von 58 Jahren. Er lehrte an der Universität der Künste in Berlin und arbeitete als Autor und Moderator für diverse Rundfunkanstalten, darunter auch für den WDR3, den rbb und den SWR. Zu seinen Werken gehören vier Opern, zahlreiche Musiktheater- und Orchesterwerke sowie Kammermusik, Vokalmusik, Filmmusik und Hörspiele.
2012 Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, teilt der Presse nach der Verschiebung des ursprünglich für den 3. Juni 2012 geplanten Eröffnungstermins mit, dass der neue Flughafen Berlin Brandenburg seinen Betrieb nun erst am 17. März 2013 aufnehmen wird.