Dienstag, 21. April 2015

Kalenderblatt (21. April)

21. April

1782 Friedrich Fröbel wird in Oberweißbach/Thüringen geboren. Der Pädagoge und Schüler Pestalozzis ist der Begründer des Kindergartens. In Berlin ist er zunächst als Lehrer tätig. Nach seiner Teilnahme an den Befreiungskriegen (1813-1815) arbeitet er als Assistent am Berliner Institut und Museum für Mineralogie. Eine Verwechslung mit seinem Neffen Karl Fröbel führt 1851 zu einem Kindergartenverbot in Preußen.
1799 Die nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel errichtete Berliner Bauakademie wird eröffnet.
1808 Johann Hinrich Wichern wird in Hamburg geboren. Der Theologe, Sozialpädagoge und Gefängnisreformer, der jahrelang in Berlin lebt, ist der Begründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche und Gründer des Brüderhauses Johannesstift in Berlin. Während der Deutschen Einigungskriege sorgt er für die Ausbildung von Felddiakonen.
1882 Der Bildhauer Karl Heinrich Möller stirbt in Berlin im Alter von 79 Jahren. Der Schüler von August Kiß und Christian Daniel Rauch, lehrte an der Berliner Akademie der Künste. Eines seiner Werke ist die Marmorfigur "Athena bewaffnet den Krieger" auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte.
1899 Heinrich Kiepert stirbt in Berlin im Alter von 80 Jahren. Der Geograph, Kartograph und Onkel des Verlegers Adolf Kiepert, war Professor an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.
1906 Eugen Sacharias wird in Berlin geboren. Er ist einer der bedeutendsten Architekten Estlands der 1930er Jahre. Neben Wohnhäusern errichtet er auch Sakralbauten. 1949 wandert er nach Australien aus.
1918 Isa Vermehren wird in Lübeck/Schleswig-Holstein geboren. Die Kabarettistin, Filmschauspielerin und spätere Ordensschwester und Schulleiterin ist als erste Frau in der außenpolitischen Redaktion beim Berliner Tageblatt tätig. 1951 tritt sie in das Herz-Jesu-Kloster in Bonn-Pützchen ein. Sie ist die erste Frau, die in der ARD "Das Wort zum Sonntag" spricht (1983–1995).

Der Jagdflieger Manfred von Richthofen, "Der Rote Baron", wird kurz vor Vollendung seines 26. Geburtstags in einem Luftkampf über Frankreich getötet. Seine sterblichen Überreste werden in einem Ehrengrab auf dem Invalidenfriedhof in Berlin-Mitte beigesetzt.
1950 Das "Maison de France" am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg wird in Anwesenheit des französischen Stadtkommandanten und des Hohen Kommissars für Deutschland sowie des Oberbürgermeisters Ernst Reuter als Kulturzentrum und als deutsch-französische Begegnungsstätte eröffnet.
2001 Die am 1. Mai 1963 eröffnete "Freie Volksbühne" in der Schaperstraße in Berlin-Wilmersdorf wird unter dem Namen "Haus der Berliner Festspiele" wiedereröffnet.
2003 Zehntausende Demonstranten versammeln sich bundesweit zum traditionellen Ostermarsch, um gegen den Irak-Krieg zu protestieren.
2005 Der 2002 zurückgetretene Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer (Grüne), wird vor dem Untersuchungsausschuss zur Visa-Affäre vernommen. Die Zeugenbefragung wird live im Fernsehen übertragen - ein Novum in der deutschen Parlamentsgeschichte.
2006 Inge Borde-Klein stirbt in Berlin im Alter von 89 Jahren. Die Puppenspielerin und Sachbuchautorin war Mitbegründerin des Puppentheaters Berlin und Verfasserin zahlreicher Puppenspieltexte.
2013 Die Berliner Eisbären werden nach einer Serie mit vier Siegen im Best-of-Seven zum siebten Mal Eishockey-Meister in der DEL (Deutschen Eishockey Liga)