Samstag, 21. Juni 2014

Kalenderblatt (21. Juni)

21. Juni

1829 Philipp Karl Buttmann stirbt in Berlin im Alter von 64 Jahren. Er war Pädagoge, Autor, Mitglied der Berliner Aufklärung und Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
1837 Johann Friedrich Wilhelm von Bezold wird in München geboren. Der Physiker, Meteorologe, Forscher und Publizist war Mitglied der Leopoldina und Direktor des Meteorologischen Instituts an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. Von 1895 bis 1897 war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Nach ihm benannt sind das Bezold-Abney-Phänomen, das Bezold-Brücke-Phänomen und der Bezold-Effekt.
1896 Der Kunstmaler und Graphiker, Herbert Tucholski, wird in Konitz/Polen geboren. Er fertigt Aquarelle, Pastelle, Federzeichnungen und Holzschnitte an und arbeitet für die Zeitschrift "Die Weltbühne".
1909 Paul Langerhans stirbt in im Alter von 89 Jahren. Der Arzt, Kommunalpolitiker und Ehrenbürger der Stadt Berlin ist Gründer der Luisenstädtischen Volksbank und Mitbegründer der deutschen Genossenschaftsbank sowie der Deutschen Fortschrittspartei (DFP).
1918 Der Dramatiker, Erzähler und Lyriker, Hermann Essig, stirbt in Berlin im Alter von 39 Jahren.
1933 Beginn der sogenannten Köpenicker Blutwoche. Vom 21. bis 26. Juni führt die SA im Berliner Stadtteil Köpenick eine politische Säuberungsaktion durch, bei der rund 500 Sozialdemokraten, Kommunisten, Juden und Gewerkschafter verhaftet und einige von ihnen auch ermordet werden.
1940 Eugen Fröhner stirbt in Berlin im Alter von 82 Jahren. Der Mediziner, Tierarzt und Autor war Leiter der Tierärztlichen Klinik zu Berlin. Er gilt als Begründer der modernen veterinärmedizinischen Fachliteratur.
1953 Im Berliner Olympiastadion gewinnt der FC Kaiserslautern im Finale mit 4:1 über den VfB Stuttgart und wird damit Deutscher Fußballmeister.
1957 Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) werden eröffnet. Den Goldenen Bären erhält der Film "Die zwölf Geschworenen" ("Twelve Angry Men") des US-amerikanischen Regisseurs Sidney Lumet, mit Henry Fonda, Martin Balsam, Lee J. Cobb in den Hauptrollen.
1960 Die am 11. Januar 1911 gegründete Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften wird endgültig aufgelöst und geht in der Max-Planck-Gesellschaft auf, die sich als Nachfolgerin und Erbin versteht.
1968 Chris Gueffroy wird in Pasewalk/Mecklenburg-Vorpommern geboren. Er ist das letzte Maueropfer, das bei seinem Fluchtversuch erschossen wird. Sein Freund wird schwer verletzt und später verurteilt. Nach der Wende werden drei der vier Grenzsoldaten freigesprochen, der Todesschütze erhält eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.
1999 Nach der umfangreichen Sanierung des Alten Stadthauses am Molkenmarkt in Berlin-Mitte wird der historische Festsaal ("Bärensaal") wiedereröffnet. Die Bärenstatue, die jahrelang im Tierpark Friedrichsfelde ausgelagert war, steht seit dem 18. Juni 2001 wieder an ihrem alten Standort.
2000 Die Schriftstellerin, Johanna Moosdorf, stirbt in Berlin kurz vor ihrem 89. Geburtstag an einem Krebsleiden. Die Stadtteilbibliothek Neuwestend in Berlin-Charlottenburg trägt ihren Namen.
2014 In Berlin findet der 36. Christopher Street Day (CSD) statt. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Auf unterschiedlichen Routen ziehen zwei farbenprächtige Straßenparaden durch die Berliner Innenstadt und enden an der Siegessäule, wo ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten wird.

Am Tag des Sommeranfangs feiert Berlin wie in jedem Jahr die Fête de la Musique. Im ganzen Stadtgebiet finden weit mehr als hundert Open Air- und Indoor-Veranstaltungen mit mehreren hundert Musikern statt, die ohne Gage auftreten.