Donnerstag, 27. Februar 2014

Kalenderblatt (27. Februar)

27. Februar

1759 Johann Karl Friedrich Rellstab wird in Berlin geboren. Der Musikalienhändler, Pianist und Komponist dirigiert an der Berliner Singakademie und komponiert Oratorien, Kantaten, Lieder und eine Oper.
1762 Der Königlich-Preußische Kriegsrat und Historiker, Siegmund Wilhelm Wohlbrück, wird in Berlin geboren.
1786 Der Grafiker, Schriftsteller, Theaterkritiker, Herausgeber und Kunstprofessor, Friedrich Wilhelm Gubitz, wird in Leipzig geboren.
1819 Der Genre- und Historienmaler, Gustav Heidenreich, wird in Berlin geboren. Er ist sowohl an der Ausführung der Fresken in der Vorhalle des Alten Museums in Berlin beteiligt als auch am Zyklus der Nordischen Götterwelt im Vaterländischen Saal des Neuen Museums. Infolge eines Brustleidens stirbt er 1855 im Alter von nur 36 Jahren.
1846 Der Publizist, Politiker und Historiker, Franz Mehring, wird in Schlawe/Polen geboren. U.a. verfasst er eine Biographie zu Karl Marx.
1866 Der "Verein zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts" (Lette-Verein) wird auf Initiative des Sozialpolitikers, Wilhelm Adolf Lette, in Berlin gegründet. Kronprinzessin Viktoria von Preußen ist die Schirmherrin.
1881 Der spätere Kaiser Wilhelm II und Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg heiraten im Berliner Schloss. Aus der Ehe gehen sieben Kinder hervor.
1905 Der von Julius Raschdorff errichtete Neubau des Berliner Doms wird eingeweiht. Der Maler Anton von Werner gestaltete den Innenraum der Predigtkirche.
http://www.berlin-die-hauptstadt.de/berliner_dom.htm
1933 Das Berliner Reichstagsgebäude brennt. Noch in derselben Nacht werden politisch unliebsame Personen verhaftet - darunter auch der Niederländer Marinus van der Lubbe, der in einem Schauprozess wegen der angeblichen Brandstiftung verurteilt wird und am 10. Januar 1934 in Leipzig hingerichtet wird.
1940 Der in Hamburg geborene Architekt, Maler, Designer und Typograf, Peter Behrens, stirbt in Berlin. Er war ein bedeutender Vertreter des modernen Industriedesigns. U.a. errichtete er auch das am Alexanderplatz stehende Berolinahaus und das Alexanderhaus.
http://www.berlin-die-hauptstadt.de/behrens.htm
1943 Im Rahmen der später als "Fabrikaktion" bezeichneten Großrazzia werden rund 8000 Juden in ihren Berliner Betrieben verhaftet. 2000 in "Mischehen" lebende Häftlinge werden in das Sammellager Rosenstraße abtransportiert. Nach tagelangem unerschrockenem Protest der Angehörigen werden die Verhafteten wieder auf freien Fuß gesetzt.
1975 Der Landesvorsitzende der Berliner CDU, Peter Lorenz, wird von Mitgliedern der "Bewegung 2. Juni" auf dem Weg in sein Büro entführt. Die Geiselnehmer verlangen sowohl die Freilassung der sechs inhaftierten RAF-Mitglieder Verena Becker, Horst Mahler, Rolf Heißler, Rolf Pohle Gabriele Kröcher-Tiedemann und Ingrid Siepmann als auch deren Ausreise in ein Land ihrer Wahl. Am 4. März wird Peter Lorenz freigelassen.
2000 Auf Initiative der Amsterdamer Stiftung "Ein Grab für Marinus van der Lubbe" wird vor dem Eingang der Kammerspiele des Deutschen Theaters in Berlin-Mitte ein Gedenkstein für den wegen des Reichstagsbrandes hingerichteten Niederländers aufgestellt. Wenige Tage danach verschwindet der Gedenkstein, wird aber am 31. März gefunden und kommt wieder an seinen Platz.
2001 Der Axel Springer Verlag unterliegt vor dem Landgericht Berlin gegen einen Journalisten des Online-Magazins Computer Channel. Dieser hatte gegen den Nachdruck einer seiner Texte in der Zeitung "Die Welt" geklagt, da er weder ein Honorar erhalten hatte, noch als Autor genannt worden war. Online-Journalisten sehen in diesen Urteil eine Stärkung ihrer Rechte.
2002 Der aus Greiz/Thüringen stammende Physiker, Pianist und Komponist, Oskar Sala. stirbt in Berlin im Alter von 91 Jahren. Er komponierte über 300 Filmmusiken und erhielt dafür 1987 das Filmband in Gold.

Das Landgericht Potsdam verurteilt den früheren SPD-Politiker und Bauminister von Brandenburg, Jochen Wolf, wegen Anstiftung zum Mord an seiner Ehefrau zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.
2007 Das Bundesverfassungsgericht erklärt die auf Anordnung des Amtsgerichts Potsdam erfolgte Polizeidurchsuchung der Redaktionsräume der Zeitschrift Cicero vom 31. August 2005 für verfassungswidrig und stärkt damit die in Artikel 5 des Grundgesetzes gewährleistete Pressefreiheit in Deutschland.
2008 Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts sind Online-Durchsuchungen nur dann mit dem Grundgesetz vereinbar, wenn es eine konkrete Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut gibt.
2013 Ein 26-jähriger Wachmann im Schloss Charlottenburg wird wegen des Diebstahls von Porzellan festgenommen. Obwohl seine beiden Komplizinnen bereits einen Teil an Antiquitätenhändler verkauft hatten, konnte der Großteil des Diebesgutes sichergestellt werden.
2014 Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Drei-Prozent-Hürde bei Wahlen für das Europaparlament für verfassungswidrig und hebt damit die bisher gültige Sperrklausel auf.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Kalenderblatt (26. Februar)

26. Februar

1738 Carl Abraham Gerhard wird in Lerchenborn/Polen geboren. Der Mineraloge und Bergbaubeamte ist der Gründer der Bergakademie Berlin.
1763 Der evangelische Theologe, Philologe und Pädagoge, Karl David Ilgen, wird in Sehna/Sachsen-Anhalt geboren.
1874 Johann George Ludwig Hesekiel stirbt in Berlin. Der Journalist und Schriftsteller veröffentlichte seine Werke auch unter dem Pseudonym Crescenzio Schwertinger. U.a. schrieb er eine Biografie des Reichskanzlers Otto von Bismarck. Er war Mitbegründer der Wochenschrift Berliner Revue und schloss sich der literarischen Vereinigung "Tunnel über der Spree" an.
1879 Franz Leopold Sonnenschein stirbt in Berlin. Der Chemiker und Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin widmete sich inbesonders der analytischen und forensischen Chemie.
1887 Der Genre-, Porträt- und Landschaftsmaler, Rudolf Schick, stirbt in Berlin nach jahrelanger Krankheit in Folge mehrerer Schlaganfälle im Alter von 46 Jahren.
1893 Die von August Orth erbaute evangelische Gethsemanekirche in Berlin-Pankow wird eingeweiht. Während der Wende wird die Kirche Zufluchtsort für die oppositionelle Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR.
1914 Bei der Explosion in einer Chemiefirma in Rummelsburg bei Berlin (heute Berlin-Lichtenberg) kommen elf Menschen ums Leben.
1945 Schwere Luftangriffe auf Berlin. Mittags beginnt der bislang verheerendste Tagesangriff. 1184 US-amerikanische Flugzeuge werfen über 1628 Tonnen Spreng- und 1258 Tonnen Brandbomben über der Hauptstadt ab. Von den insgesamt 310 Luftangriffen auf Berlin gehört dieser neben den Luftangriffen vom 3. Februar und 18. März 1945 zu den drei schwersten.
1967 Der Architekt Max Taut stirbt in Berlin. Zusammen mit seinem Bruder Bruno Taut und Franz Hoffmann betreibt er ein Architekturbüro in Berlin.
1969 Der Architekt und Erbauer der Berliner Philharmonie, Hans Scharoun, wird Ehrenbürger der Stadt Berlin.
http://www.berlin-die-hauptstadt.de/scharoun.htm
1981 Die aus Frankfurt/Main stammende Kabarettistin, Schauspielerin und Synchronsprecherin, Tatjana Sais, stirbt in Berlin. 1948 gehörte sie zusammen mit ihrem Ehemann, Günter Neumann, zu den Gründungsmitgliedern des Nachkriegskabaretts "Die Insulaner".
1992 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth weiht die Gedenkstätte für die verfolgten Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik im Reichstagsgebäude in Berlin-Mitte ein.
1996 Die 46. Internationalen Festspiele Berlin gehen mit der Verleihung des Goldenen Bären für die Jane Austen-Verfilmung "Sense and Sensibility" des US-amerikanischen Regisseurs Ang Lee, zu Ende
2005 Nathan Steinberger stirbt in Berlin. Der Wirtschaftswissenschaftler und Kommunist, der während der großen Säuberungsaktion unter Stalin bis 1946 in sibirischer Lagerhaft verbrachte, arbeitete in der DDR als Ökonomie-Professor in Meißen, Potsdam und Berlin.
2006 Der katholische Priester und Generalsekretär der Berliner Bischofskonferenz, Paul Dissemond, stirbt nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin. Am 10. Dezember 1973 verlieh ihm Papst Paul VI den Titel "Päpstlicher Ehrenprälat". Er war Ständiger Stellvertreter des Berliner Generalvikars und Cancellarius Curiae im Bischöflichen Ordinariat Berlin.
2010 Mit großer Mehrheit stimmt der Deutsche Bundestag für die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes um ein Jahr sowie für eine Aufstockung des Bundeswehrkontingents um bis zu 850 Soldaten

Dienstag, 25. Februar 2014

Kalenderblatt (25. Februar)

25. Februar

1634 Albrecht Wallenstein, ein Hauptakteur des Dreißigjährigen Krieges, wird in Eger, im Haus des Stadtkommandanten, ermordet.
1670 Die Astronomin und Meteorologin, Maria Margaretha Winkelmann-Kirch, wird in Panitzsch/Sachsen geboren.
1692 Der Schriftsteller und Abenteurer, Karl Ludwig Wilhelm Freiherr von Pöllnitz, wird in Issum/Nordrhein-Westfalen geboren.
1713 Friedrich I aus dem Hause Hohenzollern, der sich am 18. Januar 1701 in Königsberg selbst zum ersten König in Preußen krönte, stirbt in Berlin im Alter von 55 Jahren an einem Lungenversagen.
http://www.berlin-die-hauptstadt.de/friedrich1.htm

Sein Sohn, Friedrich Wilhelm I, der "Soldatenkönig", besteigt den Königsthron. und wird bis 1740 Preußen regieren.
http://www.berlin-die-hauptstadt.de/fw1.htm
1839 Franz Ludwig Späth wird in Berlin geboren. Der Gärtner und Botaniker erschafft auf 120 Hektar die damals größte Baumschule der Welt.
1868 Der Historiker und Publizist, Johann David Erdmann Preuß, stirbt in Berlin. Er studierte an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität Theologie, Philologie und Philosophie und erhielt 1816 eine Anstellung als Lehrer der deutschen Sprache, Geschichte und Geographie am Königlichen Friedrich Wilhelms-Institut.
1869 Der in Mannheim geborene Theaterschauspieler, Albert Gern, stirbt in Berlin. Er debütierte am Königlichen Nationaltheater zu Berlin.
1911 Der Autor zahlreicher Romane, Novellen und Dramen, Friedrich Spielhagen, stirbt im Alter von 82 Jahren in Berlin.
1947 Der Physiker und Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt zu Berlin, Friedrich Paschen, stirbt im Alter von 82 Jahren in Potsdam.
1962 Der Schauspieler, Kabarettist, Komiker und Entertainer, Fredy Sieg (Alfred Gyss), stirbt in Berlin.
1994 Der Deutsche Bundestag stimmt über die Verhüllung des Berliner Reichstagsgebäudes im Jahr 1995 durch das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude ab: 292 Abgeordnete stimmen dafür und 223 dagegen.
2005 Die Schauspielerin Martina Gedeck erhält im Marriott Berlin den Premio Bacco Speziale für ihre darstellerische Leistung im Film "Elementarteilchen".

Sonntag, 23. Februar 2014

Kalenderblatt (23. Februar)

23. Februar

1764 David Splitgerber stirbt in Berlin. Der Kaufmann, Fabrikant und Bankier kam aus kleinen Verhältnissen und stieg zu einem der reichsten Männer Preußens auf.
1842 Carl Liebermann wird in Berlin geboren. Der Chemiker ist ein Cousin des Malers Max Liebermann und ein Großonkel von Walther Rathenau.
1854 Johann Georg Wilhelm Pape stirbt in Berlin. Der Philologe und Lexikograf war Verfasser des Griechisch-Deutschen Handwörterbuchs.
1879 Der Generalfeldmarschall und Politiker, Albrecht Theodor Emil Graf von Roon, stirbt in Berlin.
1880 Der Architekt, Architekturtheoretiker und Autor, Otto Kohtz, wird in Magdeburg geboren.
1950 Hugo Heimann stirbt in New York. Der Verleger, SPD-Poltiker und Mäzen erhielt 1926 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin, welche ihm aber wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten aberkannt wurde. 1947 wurde Heimann die Ehrenbürgerwürde erneut verliehen.
1990 Christian Hartenhauer (PDS) wird für wenige Wochen Oberbürgermeister von Ostberlin.
2003 Die Soziologin, Sozialmedizinerin und Publizistin, Heide Berndt, stirbt in Berlin. Als Dozentin unterstützte sie Initiativen für psychisch Kranke und psychiatriegeschädigte Menschen.
2005 Das Buch "Gedächtnis und Identität: Gespräche zwischen Jahrtausenden" von Papst Johannes Paul II, erscheint. Noch vor der Veröffentlichung kam es wegen einer Passage, in der der Ponitfex den Holocaust an den Juden mit einer Abtreibung vergleicht, zu Irritationen und Empörung des in Berlin ansässigen Zentralrates der Juden in Deutschland. "Die Spitze der katholischen Kirche hat nicht begriffen oder will nicht begreifen, dass man den Holocaust nicht mit der Abtreibung vergleichen kann", kritisierte der Präsident des Zentralrates, Paul Spiegel, diesen Vergleich.
2007 Der in Berlin geborene jüdische Journalist, Autor, Kunsthändler, Galerist und Mäzen, Heinz Berggruen, stirbt in Paris. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm wegen seiner jüdischen Herkunft 1936 entzogen. Sechzig Jahre später kehrte er aus seinem Exil nach Deutschland zurück und verkaufte als eine "Geste der Versöhnung" der Stadt Berlin seine wertvolle Gemäldesammlung zum Preis von 253 Millionen DM. Die Sammlung besteht aus rund 200 Kunstwerken der klassischen Moderne, die heute im Museum Berggruen zu bewundern sind. 2004 erhielt Berggruen die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin.

Samstag, 22. Februar 2014

Kalenderblatt (22. Februar)

22. Februar

1794 Caspar Friedrich Wolff stirbt in Sankt Petersburg. Der Berliner Physiologe war einer der Begründer der modernen Embryologie.
1812 Carl Friedrich Bückling stirbt in Berlin. Der Erfinder konstruierte die erste Dampfmaschine wattscher Bauart in Preußen.
1817 Karl Wilhelm Borchardt wird in Berlin geboren. Der Mathematiker habilitiert sich 1848 an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 1856 wird er Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften.
1824 Der Musikpädagoge, Komponist und Professor, Richard Ferdinand Wüerst, wird in Berlin geboren.
1853 Johanna Margarethe von Witzleben wird in Kitzscher/Sachsen geboren. Sie engagiert sich für schwerhörige Menschen und sorgt für die schulische Ausbildung schwerhöriger Kinder.
1874 Gottfried Friedrich Franz Loeffler stirbt in Berlin. Der Militärarzt und Professor für Kriegsheilkunde unterzeichnete 1864 für Preußen die erste Genfer Konvention.
1942 August von Parseval stirbt in Berlin. Der Konstrukteur von Luftschiffen war Mitbegründer der Luftfahrzeug-Gesellschaft und widmete sich der Lehrtätigkeit für Flugtechnik an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg.
1969 Der Journalist und Politiker (DVP/LDPD), Johannes Dieckmann, stirbt in Berlin. Er war Präsident der Volkskammer der DDR und stellvertretender Vorsitzender des Staatsrates der DDR.
1972 Claudia Pechstein wird in Berlin geboren. Die Eisschnellläuferin ist mit fünf Gold- und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen bei den Olympischen Winterspielen in den Jahren zwischen 1994 und 2006 die erfolgreichste Olympiateilnehmerin.
2000 Der Berliner Schriftsteller, Journalist und Historiker, Dieter Borkowski, stirbt in Raddestorf/Niedersachsen. Wegen illegaler Tätigkeit für die Wochenzeitung "Die Zeit" wurde er in der DDR wegen Agententätigkeit verhaftet und später in einem Agentenaustausch in die BRD entlassen.
2001 Die Berliner Schauspielerin und Soubrette, Evelyn Holt, stirbt in Los Angeles. 1936 heiratete sie den jüdischen Verleger Felix Guggenheim (1904-1976) und emigrierte mit ihm über die Schweiz und England in die USA.
2005 Der Profiboxer im Halbschwergewicht, Gerhard Hecht, stirbt in Berlin. Der Deutsche Meister und Europameister war einer der profiliertesten Boxer der Nachkriegszeit. Von den 74 Kämpfen gewann er 53, davon 23 durch K.o.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Kalenderblatt (20. Februar)

20. Februar

1816 Johann Erich Biester stirbt in Berlin. Er war Mitherausgeber der Berlinischen Monatsschrift und Herausgeber der Berlinischen Blätter sowie der Neuen Berlinischen Monatsschrift.
1824 Der General der Infanterie, Bogislav Friedrich Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg, stirbt in Berlin.
1870 Der Landschafts- und Dekorationsmaler, Karl Wilhelm Gropius, stirbt in Berlin. Der Schüler von Karl Friedrich Schinkel arbeitete seit 1819 als Hoftheatermaler für die Theaterbühnen Berlins.
1883 Die Theater- und Filmschauspielerin, Lucie Höflich, wird als Helene Lucie von Holwede in Hannover geboren.
1890 Bei der Wahl zum 8. Deutschen Reichstag können die Sozialdemokraten ihren Stimmenanteil mit 19,7% fast verdoppeln. Stärkste Fraktion bleibt die Zentrumspartei, aber auch die Linksliberalen können deutliche Stimmengewinne verzeichnen. Die Wahlbeteiligung liegt bei knapp über 71 Prozent.
1892 Der Mediziner und Bakteriologe, Erhard Nehring, wird in Lissen/Polen geboren. 1952 wird er Direktor am Bundesgesundheitsamt.
1895 Der Schauspieler, Operetten-Regisseur und Librettist, Heinz Hentschke, wird in Berlin geboren.
1926 Die erste "Internationale Grüne Woche", eine Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau, wird in den Messehallen zu Füßen des Berliner Funkturms eröffnet.
1929 Carl Sonnenschein stirbt in Berlin. Der katholische Priester widmete sich vorwiegend der Sozialarbeit. Er gründete eine katholische Volkshochschule, eröffnete eine katholische Lesehalle und gründete den "Geschichtsverein katholische Mark". Außerdem gab er den Märkischen Kalender heraus und gründete den Arbeitskreis Katholischer Künstler.
2000 Die 50. Internationalen Filmfestspiele Berlin gehen zu Ende. Der Goldene Bär ging in diesem Jahr an den US-amerikanischen Regisseur, Paul Thomas Anderson, für seinen Spielfilm "Magnolia".
2003 Der Musiker, Komponist und Liedtexter, Ulrich Roski, stirbt in Berlin im Alter von 58 Jahren an einem Zungenkarzinom.
2004 In Berlin wird das MoMA eröffnet, eine Ausstellung, die bis zum 19. September in der Neuen Nationalgalerie in Berlin stattfindet. Rund 1,2 Millionen Besucher drängen sich in langen Warteschlangen, um die 200 der bedeutendsten Meisterwerke des 20.Jahrhunderts aus dem Museum of Modern Art, New York, das währenddessen umgebaut wird, sehen zu können.
2005 Die 55. Internationalen Filmfestspiele Berlin gehen zu Ende. Den Goldenen Bären erhält der Spielfilm "U-Carmen" des britischen Regisseurs Mark Dornford-May.
2010 Der türkisch-deutsche Spielfilm "Bal - Honig" des türkischen Filmregisseurs Semih Kaplanoglu wird mit dem Goldenen Bären der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet.
2011 Die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin gehen zu Ende. Den Goldenen Bären erhielt in diesem Jahr der Spielfilm "Eine Trennung (Nader und Simin)" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Kalenderblatt (19. Februar)

19. Februar

1780 Friedrich Heinrich von der Hagen wird in Angermünde/Brandenburg geboren. Der Germanist übersetzt 1807 das Nibelungenlied ins Neuhochdeutsche und wird Herausgeber der Germania, des Jahrbuchs der Berlinischen Gesellschaft für Deutsche Sprache und Altertumskunde. 1810 wird er erster außerordentlicher Professor für altdeutsche Literatur in Berlin und 1821 Ordinarius an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität. 1841 wird er Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften.
1839 Der preußische Ministerialdirektor und Kultusminister, Friedrich Theodor Althoff, wird in Dinslaken/Nordrhein-Westfalen geboren. Er reformierte das Bibliothekswesen, förderte den Bau von Universitäten, gründete eine Vielzahl von wissenschaftlichen Instituten und ermöglichte den Neubau der Charité. Auf ihn geht auch die Gründung der späteren Max-Planck-Gesellschaft zurück.
1852 Der Jurist und Musikwissenschaftler, Carl Georg Vivigens von Winterfeld, stirbt in Berlin. 1839 wurde er Ehrenmitglied der Preußischen Akademie der Künste und Gründungsmitglied der Bach-Gesellschaft. 1835 schloss er sich der "Gesetzlosen Gesellschaft zu Berlin" an.
1897 Der Mathematiker, Karl Theodor Wilhelm Weierstraß, stirbt 81-jährig in Berlin an einer Lungenentzündung. 1856 wurde er Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin.
2000 Die Berliner Jazzsängerin und Komponistin, Cornelia (Conny) Giese stirbt im Alter vonr 41 Jahren. Sie unterrichtete Jazzgesang am Franz Schubert Konservatorium in Wien.
2005 Der Ingenieur, SPD-Politiker und Gewerkschaftler, Werner Wolf, stirbt in Berlin. 1967 wurde er Vorsitzender des Kreisverbandes Reinickendorf und gehörte von 1959 bis 1971 dem Berliner Abgeordnetenhaus an.
2008 Der deutsche Maler italienischer Herkunft, Grafiker und Objektkünstler, Donatello Losito, stirbt in Berlin.
2011 Nach mehr als vier Monaten in iranischer Haft wegen "Vergehens gegen die nationale Sicherheit" landen die beiden "BamS"-Reporter Marcus Hellwig und Jens Koch in Begleitung von Außenminister Guido Westerwelle auf dem Flughafen Berlin-Tegel.

Der Sozialdemokrat und Politikwissenschaftler, Dietrich Stobbe, stirbt in Berlin. Von 1977 bis 1981 war er Regierender Bürgermeister von Berlin. Am 15. Januar 1981 traten Stobbe und der gesamte Senat wegen der Garski-Affäre zurück.

Der Spielfilm "Nader und Simin – Eine Trennung" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi wird mit dem Goldenen Bären der 61. Internationalen Filmfestspiele ausgezeichnet. Zwei Silberne Bären gehen an die Hauptdarsteller.
2012 Die Parteispitzen von CDU/CSU, FDP, SPD und die Grünen einigen sich im Bundeskanzleramt darauf, die Kandidatur von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten zu unterstützen.

Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin gehen zu Ende. Mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde der Film "Cäsar muss sterben" ("Cesare deve morire") der italienischen Regisseure Paolo und Vittorio Taviani.