Freitag, 24. April 2015

Kalenderblatt (24. April)

24. April

1714 Der Bau des Turmes der Parochialkirche im Berliner Klosterviertel ist abgeschlossen. Anschließend erfolgt der Einbau des Glockenspiels, das 1715 zum ersten Mal in der Gemeinde zu hören ist.
1793 Der Schauspieler Karl Seydelmann wird in Glatz/Polen geboren. Seine Karriere beginnt 1816. Er tingelt durch den deutschsprachigen Raum und gastiert dabei regelmäßig in Berlin, wo er 1838 für das preußische Hoftheater engagiert und zum Hofschauspieler ernannt wird.
1870 Otto Reutter wird als Friedrich Otto August Pfützenreuter in Gardelegen/Sachsen-Anhalt geboren. Der Sänger, Liedertexter, Kabarettist und Komiker verfasst über 1000 Couplets und ist der Star des Berliner Varieté-Theaters "Wintergarten".
1891 Helmuth von Moltke ("der große Schweiger") stirbt in Berlin im Alter von 90 Jahren. Für seinen Einsatz als Chef des Generalstabes der preußischen Armee während der Deutschen Einigungskriege wird ihm 1871 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin verliehen.
1909 Bernhard Grzimek wird in Neiße/Polen geboren. Der Tierarzt, Verhaltensforscher, Fernsehmoderator, Buchautor, Tierfilmer und Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin ist langjähriger Direktor des Frankfurter Zoos. Sein Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben" erhält 1960 als erster deutscher Film nach dem Zweiten Weltkrieg einen Oscar. Der Dokumentarfilm "Kein Platz für wilde Tiere" wird mit dem Bundesfilmpreis und dem Goldenen Bären der Berlinale 1956 ausgezeichnet.
1911 Karl Schiller wird in Breslau/Polen geboren. Der Wissenschaftler und SPD-Politiker ist Wirtschafts- und Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland sowie von 1959 bis 1965 Berliner Senator für Wirtschaft. Er zählt neben Ludwig Erhard zu den bedeutendsten deutschen Wirtschaftspolitikern der Nachkriegszeit.
1919 Wolfgang ("Pief") Panofsky wird in Berlin geboren. Der Teilchenphysiker ist Berater der US-Regierungen. Bis 2003 ist er Mitglied des unabhängigen Beraterkomitees der "National Nuclear Security Administration". Außerdem gehört er zu den Unterzeichnern des Protestschreibens der "Union of Concerned Scientists" an George Bush, in welchem der US-Regierung die Manipulation von wissenschaftlichen Ergebnissen vorgeworfen wird.
1928 Der Puppenspieler Heinz Schröder wird in Berlin geboren. Er ist für das Kinderprogramm des Fernsehens der DDR tätig und erhält 1969 den Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur.
1960 Max von Laue stirbt in Berlin im Alter von 80 Jahren. Der Physiker, Forscher und Nobelpreisträger war Mitglied der Leopoldina, Direktor des Instituts für theoretische Physik und des Fritz-Haber-Instituts sowie stellvertretender Direktor des Max-Planck-Instituts. Nach ihm benannt sind das Laue-Verfahren, das Laue-Diagramm und die Laue-Gleichungen.
1974 Der Kanzler-Mitarbeiter und DDR-Spion Günter Guillaume und seine Ehefrau werden in ihrer Bonner Wohnung verhaftet. Es ist die spektakulärste Spionageaffäre der Bonner Republik. Willy Brandt tritt zurück. Der Hauptmann der Nationalen Volksarmee und Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit wird zu dreizehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, seine Frau zu acht Jahren. 1981 werden beide in die DDR abgeschoben.
2001 Der in Berlin geborene Indologe, Paul Thieme, stirbt in London im Alter von 96 Jahren. Der international anerkannte Wissenschaftler war u.a. auch Mitglied der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft.
2009 Im Berliner Palais am Funkturm wird zum fünften Mal der Deutsche Filmpreis verliehen. Der erfolgreichste Film ist das Drama "John Rabe" des Münchner Regisseurs Florian Gallenberger.
2012 Die Berliner Eisbären gewinnen mit einem 3:1-Sieg im letzten Finalspiel gegen die Adler Mannheim zum sechsten Mal die Deutsche Eishockey-Meisterschaft.
2014 Hans Hollein stirbt in Wien im Alter von 80 Jahren. Der Architekt, Designer, Bildhauer, Objektkünstler, Ausstellungsgestalter und Architekturtheoretiker errichtete u.a. den Neubau der österreichischen Botschaft im Berliner Diplomatenviertel.

Donnerstag, 23. April 2015

Kalenderblatt (23. April)

23. April

1833 Johann Stephan Gottfried Büsching stirbt in Berlin im Alter von 72 Jahren. Der preußische Verwaltungsbeamte war von Februar 1814 bis März 1832 Oberbürgermeister von Berlin.
1858 Max Planck wird in Kiel geboren. Der Physiker, Nobelpreisträger und Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin ist der Entdecker des Planckschen Wirkungsquantums und der Begründer der Quantenphysik. Außerdem ist er Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, der heutigen Max-Planck-Gesellschaft.
1871 Ignaz von Olfers stirbt in Berlin im Alter von 77 Jahren. Der Naturwissenschaftler und Diplomat wurde 1839 Generaldirektor der Königlichen Museen zu Berlin. Zusammen mit Friedrich August Stüler gehörte er zu der von Friedrich Wilhelm IV eingesetzten Kommission, die den Umbau der Museumsinsel in Berlin plante und leitete.
1884 Heinrich Richter-Berlin wird als Heinrich Richter in Berlin geboren. Der Maler des Expressionismus ist Mitbegründer der "Neuen Secession" in Berlin und der Künstlervereinigung "Novembergruppe" sowie des Arbeitsrats für Kunst . Außerdem entwirft er Holzschnitte und Theaterdekorationen und ist als Filmarchitekt und Publizist tätig.
1887 Wilhelm Deffke wird in Wuppertal/Nordrhein-Westfalen geboren. Der Gebrauchsgrafiker und Werbekünstler ist ein Pionier des modernen Firmenlogos. 1950 wird er von Oberbürgermeister Ernst Reuter mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet.
1898 Lucius Dubignon Clay wird in Marietta/Georgia geboren. Der General der US Army ist von 1947 bis 1949 Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland und der Vater der Berliner Luftbrücke. Am 5. Mai 1962 wird er anlässlich seines Abschieds als Sondergesandter in Berlin mit der Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin ausgezeichnet.
1945 Der Jurist und NS-Widerstandskämpfer, Klaus Bonhoeffer, wird nachts zusammen mit zwölf Mitgefangenen von einem Sonderkommando des Reichssicherheitshauptamts durch Genickschuss ermordet. Wegen seiner Beteiligung am gescheiterten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 war er am 2. Februar 1945 durch den Volksgerichtshof zum Tode verurteilt worden.

Hitler ernennt General Helmuth Weidling zum Oberbefehlshaber der Truppen in Berlin. Hermann Göring, der die Reichsgeschäfte an sich reißen will, schickt Hitler ein Telegramm nach Berlin und teilt ihm mit, dass er die Führung des Reichs übernehmen werde, falls er bis 22 Uhr keine anderslautende Weisung erhalte. Hitler reagiert empört und lässt Göring verhaften und auf dem Obersalzberg festsetzen.

Die Truppen der Roten Armee unter Marschall Schukow und Marschall Konjew besetzen Potsdam und Döberitz und erobern einen Berliner Stadtteil nach dem anderen.
1961 Dirk Bach wird in Köln geboren. Der Schauspieler, Synchronsprecher, Moderator und Komiker wird u.a. bekannt durch die TV-Sendungen "Lukas", die "Sesamstraße" und als Moderator der RTL-Sendung "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!".
1976 Der Palast der Republik in Berlin-Mitte wird eröffnet und ab dem 25. April für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Leitung über die 32 Monate dauernden Bauarbeiten hatte der Berliner Architekt Heinz Graffunder.
1984 Mehr als 10000 Demonstranten nehmen in Berlin am Ostermarsch teil.
1991 Greenpeace-Aktivisten klettern auf das Brandenburger Tor und entrollen ein Banner mit der Aufschrift "Jeder Tag Atomkraft ist einer zuviel". Sie fordern einen schnellstmöglichen Atomausstieg Deutschlands und protestieren gegen neue Atomkraftwerke in Stendal und Greifswald.
2004 Am Vormittag kommt es im Berliner Bezirk Spandau bei Wartungsarbeiten an einer Messsonde zu einer Gasexplosion. Drei Arbeiter erleiden dabei schwere Brandverletzungen. Der Einsatz, an dem rund 640 Feuerwehrleute, Polizisten und Spezialisten der Gasag und des Technischen Hilfswerks beteiligt sind, dauert mehrere Tage.
2010 Der Spielfilm "Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte" des Regisseurs Michael Hanekes, der auch das Drehbuch schrieb, wird in Berlin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Mittwoch, 22. April 2015

Kalenderblatt (22. April)

22. April

1724 Immanuel Kant wird in Königsberg geboren. Er ist einer der bedeutendsten Philosophen der Aufklärung und Begründer der modernen abendländischen Philosophie. Die preußische Zensurbehörde, die in Kants Schriften eine Herabwürdigung der Bibel sieht, verbietet ihm die Publikation religiöser Beiträge. Eine Beschwerde des Herausgebers der Berlinischen Monatsschrift bei König Friedrich Wilhelm II bleibt erfolglos.
1786 Der Philosoph, evangelisch-reformierte Theologe und Schriftsteller sowie Hof- und Domprediger, August Friedrich Sack, stirbt in Berlin im Alter von 83 Jahren. 1744 wurde er von Friedrich II zum Mitglied der Akademie der Wissenschaften und 1750 zum Oberkonsistorialrat berufen. Seine letzte Predigt hielt er am 27. August 1780 im Berliner Dom.
1815 Wilhelm Peters wird in Koldenbüttel/Schleswig-Holstein geboren. Der Naturforscher, Zoologe, Anatom, Entdecker und Autor ist von 1857 bis 1869 Direktor des Berliner Zoologischen Gartens.
1834 Julius Emmerich wird in Trier/Rheinland-Pfalz geboren. Der Architekt und Baubeamte, ein Schüler von Karl Bötticher und Heinrich Strack, ist Mitglied der Preußischen Akademie des Bauwesens und Ehrendoktor. In Berlin erbaut er u.a. den Preußischen Landtag, das Preußische Innenministerium und die Reichshauptbank.
1839 August Wilhelm Eichler wird in Neukirchen/Hessen geboren. Der Botaniker ist Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und Direktor des Königlichen Botanischen Gartens.
1889 Der Schriftsteller Ludwig Renn wird als Arnold Friedrich Vieth von Golßenau in Dresden geboren. Der Kommunist, der während des spanischen Bürgerkriegs an der Seite der Republikaner kämpft, lebt bis zu seinem Tod in der DDR.
1916 Der Violinist, Bratschist und Dirigent, Yehudi Menuhin, wird in New York City geboren. 1997 wird er mit dem Bundesverdienstkreuz und mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille ausgezeichnet. Am 12. März 1999 stirbt er in Berlin im Alter von 82 Jahren.
1927 Alfons Wonneberg wird in Berlin geboren. Der Jazz- und Unterhaltungsmusiker, Bandleader und Hochschullehrer erhält 1959 den Kunstpreis der DDR. 1999 gründet er die erste Berliner Uni-Big-Band.
1945 Käthe Kollwitz stirbt in Moritzburg bei Dresden im Alter von 77 Jahren. Die Grafikerin, Malerin und Bildhauerin lebte über 50 Jahre in Berlin.

Angesichts der dramatischen Entwicklung sieht Hitler ein, dass der Krieg verloren ist und kündigt seinen Selbstmord an. Trotz der bevorstehenden Niederlage erlässt er jedoch den Befehl, alle Zivilisten und Soldaten, die im Verdacht stehen, die deutsche Widerstandskraft zu zersetzen, zu erschießen.
1959 Die zwischen 1913 und 1916 von Alexander Beer erbaute und später zerstörte Synagoge am Fraenkelufer in Berlin-Kreuzberg, wird nach einem Umbau erneut geweiht.
1965 Renée Sintenis stirbt in Berlin im Alter von 77 Jahren. Die Bildhauerin und Grafikerin war Professorin an der Berliner Hochschule für Bildende Künste und Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Von ihr stammt die Kleinplastik der Berliner Bären, die alljährlich an die Preisträger der Berlinale verliehen werden.
1973 Max Herre wird in Stuttgart geboren. Der Rapper, Songwriter und Produzent, der seit über zehn Jahren in Berlin lebt, erhält 2014 einen ECHO Pop.
1976 Jeanne Mammen stirbt in Berlin im Alter von 85 Jahren. Die Malerin, Zeichnerin und Grafikerin wurde bekannt durch ihre Arbeiten aus dem Berliner Großstadtleben der Zwanziger Jahre.
1980 Fritz Straßmann stirbt in Mainz im Alter von 78 Jahren. Der Chemiker, der von 1929 bis 1944 in Berlin lebte und am Kaiser-Wilhelm-Institut arbeitete, ist gemeinsam mit Lise Meitner und Otto Hahn der Entdecker der Kernspaltung.
1994 Der Autor, Grafiker und DJ, Arno Funke, der als Kaufhaus-Erpresser "Dagobert" in die Berliner Kriminalgeschichte eingeht, wird von der Polizei verhaftet. 1988 sowie von 1992 bis 1994 verübte er fünf Bombenanschläge und einen Brandanschlag. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt.
1999 Ein ehemaliger Fluchthelfer, der am 18. Juni 1962 den Gefreiten der Grenztruppen der DDR, Reinhold Huhn, in Berlin erschoss, wird vom Berliner Landgericht wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Der Bundesgerichtshof bestätigt das Urteil im Jahr 2000, bewertet das Delikt aber als Mord.
2005 Herbert W. Kapitzki stirbt in Berlin, zwei Tage vor seinem 81. Geburtstag. Der Grafiker, Grafikdesigner und Plakatkünstler wurde 1970 zum Professor für visuelle Kommunikation an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Berlin berufen.
2006 Der Religionswissenschaftler und Orientalist, Walter Beltz, stirbt in Berlin, drei Tage vor seinem 71. Geburtstag.
2009 Der Berliner Puppenspieler, Heinz Schröder, stirbt in Rüdersdorf bei Berlin, zwei Tage vor seinem 81. Geburtstag. Er war für das Kinderprogramm des Fernsehens der DDR tätig und erhielt 1969 den Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur.

Der Tag der Erde (Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen, um auf die Umweltzerstörung und die globale Klimaerwärmung aufmerksam zu machen und den Blick für das Konsumverhalten und die Bewahrung der Umwelt zu schärfen.

Dienstag, 21. April 2015

Kalenderblatt (21. April)

21. April

1782 Friedrich Fröbel wird in Oberweißbach/Thüringen geboren. Der Pädagoge und Schüler Pestalozzis ist der Begründer des Kindergartens. In Berlin ist er zunächst als Lehrer tätig. Nach seiner Teilnahme an den Befreiungskriegen (1813-1815) arbeitet er als Assistent am Berliner Institut und Museum für Mineralogie. Eine Verwechslung mit seinem Neffen Karl Fröbel führt 1851 zu einem Kindergartenverbot in Preußen.
1799 Die nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel errichtete Berliner Bauakademie wird eröffnet.
1808 Johann Hinrich Wichern wird in Hamburg geboren. Der Theologe, Sozialpädagoge und Gefängnisreformer, der jahrelang in Berlin lebt, ist der Begründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche und Gründer des Brüderhauses Johannesstift in Berlin. Während der Deutschen Einigungskriege sorgt er für die Ausbildung von Felddiakonen.
1882 Der Bildhauer Karl Heinrich Möller stirbt in Berlin im Alter von 79 Jahren. Der Schüler von August Kiß und Christian Daniel Rauch, lehrte an der Berliner Akademie der Künste. Eines seiner Werke ist die Marmorfigur "Athena bewaffnet den Krieger" auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte.
1899 Heinrich Kiepert stirbt in Berlin im Alter von 80 Jahren. Der Geograph, Kartograph und Onkel des Verlegers Adolf Kiepert, war Professor an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität und Mitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.
1906 Eugen Sacharias wird in Berlin geboren. Er ist einer der bedeutendsten Architekten Estlands der 1930er Jahre. Neben Wohnhäusern errichtet er auch Sakralbauten. 1949 wandert er nach Australien aus.
1918 Isa Vermehren wird in Lübeck/Schleswig-Holstein geboren. Die Kabarettistin, Filmschauspielerin und spätere Ordensschwester und Schulleiterin ist als erste Frau in der außenpolitischen Redaktion beim Berliner Tageblatt tätig. 1951 tritt sie in das Herz-Jesu-Kloster in Bonn-Pützchen ein. Sie ist die erste Frau, die in der ARD "Das Wort zum Sonntag" spricht (1983–1995).

Der Jagdflieger Manfred von Richthofen, "Der Rote Baron", wird kurz vor Vollendung seines 26. Geburtstags in einem Luftkampf über Frankreich getötet. Seine sterblichen Überreste werden in einem Ehrengrab auf dem Invalidenfriedhof in Berlin-Mitte beigesetzt.
1950 Das "Maison de France" am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg wird in Anwesenheit des französischen Stadtkommandanten und des Hohen Kommissars für Deutschland sowie des Oberbürgermeisters Ernst Reuter als Kulturzentrum und als deutsch-französische Begegnungsstätte eröffnet.
2001 Die am 1. Mai 1963 eröffnete "Freie Volksbühne" in der Schaperstraße in Berlin-Wilmersdorf wird unter dem Namen "Haus der Berliner Festspiele" wiedereröffnet.
2003 Zehntausende Demonstranten versammeln sich bundesweit zum traditionellen Ostermarsch, um gegen den Irak-Krieg zu protestieren.
2005 Der 2002 zurückgetretene Staatsminister im Auswärtigen Amt, Ludger Volmer (Grüne), wird vor dem Untersuchungsausschuss zur Visa-Affäre vernommen. Die Zeugenbefragung wird live im Fernsehen übertragen - ein Novum in der deutschen Parlamentsgeschichte.
2006 Inge Borde-Klein stirbt in Berlin im Alter von 89 Jahren. Die Puppenspielerin und Sachbuchautorin war Mitbegründerin des Puppentheaters Berlin und Verfasserin zahlreicher Puppenspieltexte.
2013 Die Berliner Eisbären werden nach einer Serie mit vier Siegen im Best-of-Seven zum siebten Mal Eishockey-Meister in der DEL (Deutschen Eishockey Liga)

Montag, 20. April 2015

Kalenderblatt (20. April)

20. April

1761 Johann Gottlieb Karl Spazier wird in Berlin geboren. Der Sänger, Autor, Liedkomponist und Publizist gründet 1793 die Berlinisch musikalische Zeitung.
1821 Der in Berlin geborene Naturwissenschaftler, Franz Carl Achard, stirbt in Kunern/Polen kurz vor Vollendung seines 68. Geburtstags. Er entwickelte die Technik zur Herstellung von Zucker aus Zuckerrüben und errichtete 1802 die erste Rübenzuckerfabrik der Welt.
1832 Ernst von Leyden wird in Danzig geboren. Der Internist und Hochschullehrer ist während des Deutsch-Dänischen Krieges Militärarzt und von 1885 bis 1907 Direktor an der Berliner Charité. Er gründet ein Krebsforschungsinstitut und initiiert den Deutschen Zentralverein zur Errichtung von Heilstätten für Lungenkranke.
1843 Der Ingenieur, Friedrich Carl Glaser, wird in Neunkirchen/Saarland geboren. Er ist der Herausgeber der Zeitschrift Annalen für Gewerbe und Bauwesen und Mitbegründer der Deutschen Maschinentechnischen Gesellschaft.
1864 Der Geologe, Bergbauingenieur und Montanhistoriker, Wilhelm Bornhardt, wird in Braunschweig geboren.
1883 Wilhelm Carl Hartwig Peters stirbt in Berlin zwei Tage vor seinem 68. Geburtstags. Der Naturforscher, Zoologe, Anatom, Entdecker und Autor war von 1857 bis 1869 Direktor des Berliner Zoos.
1910 Die Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin, Brigitte Mira, wird in Hamburg geboren. Die beliebte Volksschauspielerin gilt bald als Berliner Original. U.a. erhält sie 1996 den Verdienstorden des Landes Berlin und 2012 einen Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin.
1944 Michael Mendl wird als Michael Sandrock in Lünen/Nordrhein-Westfalen geboren. Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler sowie Synchronsprecher wohnt seit 2009 in Berlin.
1945 Zum ersten Mal beschießt die Rote Armee mit schwerer Artillerie das Zentrum Berlins. Währenddessen empfängt Hitler am Nachmittag im Bunker unter der Reichskanzlei aus Anlass seines 56. Geburtstags Teile der politischen Führungsriege.
1946 Sabine Bergmann-Pohl wird als Sabine Schulz in Eisenach/Thüringen geboren. Die CDU-Politikerin wird 1990 Präsidentin der Volkskammer und ist damit das letzte Staatsoberhaupt der DDR. Nach der Wende ist sie Bundesministerin für besondere Aufgaben und parlamentarische Staatssekretärin.
1953 Erich Weinert stirbt in Berlin im Alter von 62 Jahren. Der Schriftsteller und Satiriker war Präsident des Nationalkomitees "Freies Deutschland" und Mitbegründer der Akademie der Künste.
1969 Die Journalistin, Reporterin und Fernsehmoderatorin, Marietta Slomka, wird in Köln geboren.
1980 Jasmin Wagner wird in Hamburg geboren. Die Sängerin, Schauspielerin und Moderatorin, die unter dem Künstlernamen "Blümchen" bekannt wird, gilt als die erfolgreichste deutsche Solokünstlerin der 1990er Jahre.
1981 Hans Söhnker stirbt in Berlin im Alter von 77 Jahren. Der Schauspieler, der auch als Moderator und Sänger tätig war, wurde 1968 zum Staatsschauspieler ernannt und 1973 mit dem Bundesverdienstkreuz sowie 1977 mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet.
2001 Der 54-jährige italienische Dirigent, Psychiater, Komponist und Archäologe, Giuseppe Sinopoli, erleidet während einer Aufführung der Oper Aida an der Deutschen Oper Berlin, einen Herzinfarkt, dem er kurz darauf erliegt.
2002 Aus dem Brücke-Museum Berlin werden neun Gemälde berühmter Expressionisten gestohlen. Nur wenige Wochen später werden fünf Tatverdächtige verhaftet. Eines der Gemälde, "Junges Mädchen" von Max Pechstein, hatten die Diebe zerschnitten.
2003 Die großen christlichen Kirchen kritisieren in ihren Osterbotschaften den Irak-Krieg scharf. Sowohl Manfred Kock, der Präses der Evangelischen Kirche Deutschlands, als auch Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, üben herbe Kritik.
2004 Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Ökosteuer mit dem Grundgesetz vereinbar und weist die Verfassungsbeschwerde von fünf Spediteuren und zwei Kühlhausbetreibern ab.
2005 Die Schriftstellerin, Malerin, Dokumentarfilmerin und Autorin, Erika von Hornstein, stirbt in Berlin. Beigesetzt wird sie in Gargnano am Gardasee.
2006 Die in Berlin geborene Malerin, Edith Hultzsch, stirbt in Erkrath/Nordrhein-Westfalen im Alter von 98 Jahren.
2008 Der Komponist, Organist, Dirigent und Kirchenmusiker, Frank Michael Beyer, stirbt in Berlin im Alter von 80 Jahren. Er unterrichtete an der Kirchenmusikschule, an der Hochschule für Musik und an der Hochschule der Künste in Berlin. Zwischen 1986 und 2003 war er Direktor an der Berliner Akademie der Künste.

Sonntag, 19. April 2015

Kalenderblatt (19. April)

19. April

1759 Der Schauspieler, Theaterintendant und Dramatiker, August Wilhelm Iffland, wird in Hannover geboren. Er ist Direktor des Berliner Nationaltheaters und der königlichen Schauspiele in Berlin. Der Iffland-Ring, ein mit Brillanten geschmückter Fingerreif mit dem Porträt Ifflands, wird testamentarisch von dem jeweiligen Träger an den seiner Meinung nach besten deutschsprachigen Schauspieler weitergegeben.
1795 Christian Gottfried Ehrenberg wird in Delitzsch/Sachsen geboren. Der Zoologe, Mikrobiologe, Ökologe, Geologe und Geheime Medizinalrat ist der Begründer der Mikropaläontologie und Mikrobiologie. Er ist Professor an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin und Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften.
1837 Der Staatsmann, Philosoph und Professor, Jean Pierre Frédéric Ancillon, stirbt in Berlin kurz vor Vollendung seines 70. Geburtstags. Er war Prediger an der Friedrichswerderschen Kirche, Hofhistoriograph und Mitglied der Akademie der Wissenschaften. Außerdem war er Erzieher von Kronprinz Friedrich Wilhelm.
1847 Wegen galoppierender Lebensmittelpreise infolge von schweren Missernten bricht unter der notleidenden Berliner Bevölkerung die sogenannte Kartoffelrevolution aus. Ihren Anfang nimmt sie auf dem Gendarmenmarkt. Zunächst werden Marktstände, später auch Bäckereien und Fleischereien geplündert. Erst durch den Einsatz des Militärs wird die Ruhe wiederhergestellt. Aber es ist eine trügerische Ruhe, denn knapp ein Jahr später kommt es zur Märzrevolution und zu den Berliner Barrikadenkämpfen mit zahlreichen Toten und Verletzten.

Hermann Rietschel wird in Dresden geboren. Der Ingenieur, Maschinenbauer und Firmengründer ist der Erfinder der Heizungs- und Klimatechnik. 1885 erhält er den weltweit ersten Lehrstuhl für "Ventilation und Heizung" an der Königlichen Technischen Hochschule zu Berlin. Er entwirft u.a. die Heizungs- und Lüftungsanlagen für das Berliner Reichstagsgebäude. Die nach ihm benannte "Hermann-Rietschel-Ehrenmedaille" wird noch heute verliehen.
1879 Richard Scheibe wird in Chemnitz/Sachsen geboren. Der Bildhauer und Medailleur ist Mitglied der Berliner Sezession und der Preußischen Akademie der Künste sowie Dozent an der Hochschule für bildende Künste in Berlin.
1883 Der Maschinenbauingenieur und Unternehmer, Emil Rathenau, gründet die Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität, die spätere AEG.
1916 Gerhard Wendland wird in Berlin geboren. Der Schlagersänger wird bekannt durch Hits wie "Das machen nur die Beine von Dolores" und "Tanze mit mir in den Morgen". Er ist für das Fernsehen tätig und gelegentlich auch als Film- und Theaterschauspieler.
1930 Kurt Schmidtchen wird in Berlin geboren. Der Schauspieler und Komiker beginnt seine Karriere bei der DEFA und spielt nach dem Mauerbau an Theatern in Westberlin. In den 1970er Jahre beginnt er eine Fernsehkarriere. Bundesweit bekannt wird er an der Seite des Kabarettisten und Schauspielers, Dieter Hallervorden.
1931 Der Mediziner und Stadtmedizinalrat, Ferdinand Straßmann, stirbt in Berlin im Alter von 93 Jahren. Wegen seines Engagements für das Berliner Gesundheitswesen wurde ihm im Dezember 1915 die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin verliehen.
1932 Fernando Botero wird in Medellín/Kolumbien geboren. Der Maler und Bildhauer ist einer der bekanntesten bildenden Künstler Lateinamerikas. Im Herbst 2007 präsentiert er in einer Monumentalausstellung fünfzehn seiner über drei Meter hohen Bronzeskulpturen. Sie sind in der Straße Unter den Linden, vor dem Brandenburger Tor und im Lustgarten zwischen Altem Museum und Berliner Dom zu bestaunen.
1945 Die Royal Air Force fliegt ihren letzten Luftangriff auf Berlin.
1949 Otto Nerz stirbt im sowjetischen Speziallager Nr. 7 in Sachsenhausen im Alter von 56 Jahren an Meningitis. Der ehemalige Fußballspieler ist der erste Reichstrainer des Deutschen Fußballbundes. Nach der 0:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen beim Fußballturnier der Olympischen Spiele 1936 in Berlin wird Nerz entlassen - sein Nachfolger heißt Sepp Herberger.
1967 Konrad Adenauer stirbt in Rhöndorf/Nordrhein-Westfalen im Alter von 91 Jahren. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Amt als Bundeskanzler, das er von 1949 bis 1963 innehatte, wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Berlin verliehen.
1974 Alexander Dinghas stirbt in Berlin im Alter von 66 Jahren. Der aus Griechenland stammende Mathematiker war Professor an der Humboldt-Universität, der FU und der TH in Berlin sowie Gastprofessor der Fordham University in New York und der Columbia University. Außerdem war er Vorsitzender der Berliner Mathematischen Gesellschaft und Mitglied der Heidelberger, finnischen und norwegischen Akademien der Wissenschaften.
2000 Der in Berlin geborene Physiker und Professor, Ekkehart Kröner, stirbt in Stuttgart. 1961 erhielt er für seine Arbeiten zur Theorie der Plastischen Verformung von Metallen den Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Außerdem erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universitäten in Sankt Petersburg und Metz.
2005 Im Finale um die Deutsche Meisterschaft besiegen die Berliner Eisbären unter Trainer Pierre Pagé den Rekordmeister Adler Mannheim und holen damit den ersten gesamtdeutschen Meistertitel in der Vereinsgeschichte an die Spree.
2008 Im Berliner Olympiastadion findet das hart umkämpfte DFB-Finale zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund statt. In der letzten Minute können die Dortmunder zwar noch eine Verlängerung erreichen, scheitern aber letztendlich an Luca Toni, der den Bayern mit seinem zweiten Tor zum 2:1-Sieg verhilft.
2009 Der in Berlin geborene katholische Theologe, Matthias Heinrich, wird zum Bischof geweiht. Seit dem 28. Februar 2011 ist er außerdem Diözesanadministrator des Erzbistums Berlin.
2010 Der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, wird mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit sein Engagement für die Integration von Einwanderern und für bessere Schul- und Ausbildungsbedingungen. Die Laudatio hält der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Frühere Preisträger waren u.a. Egon Bahr, Erhard Eppler, Regine Hildebrandt, Hans Leyendecker und Peter Eigen, Gründer von Transparency-International.

Samstag, 18. April 2015

Kalenderblatt (18. April)

18. April

1264 Berlins ältestes Bauwerk, die Nikolaikirche im Marienviertel, im heutigen Berliner Bezirk Mitte, wird erstmals urkundlich erwähnt.
1761 Johann Stephan Gottfried Büsching wird in Göttingen/Niedersachsen geboren. Der preußische Verwaltungsbeamte ist von Februar 1814 bis März 1832 Oberbürgermeister von Berlin.
1769 Kronprinz Friedrich Wilhelm lässt sich von Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel scheiden. Die Ehe, die nur knapp vier Jahre hält und geprägt ist von zahlreichen Seitensprüngen beider Partner, findet ein jähes Ende, als herauskommt, dass die schwangere Kronprinzessin mit Pietro, ihrem Geliebten, nach Italien durchbrennen will.
1796 Johan Carl Wilcke stirbt in Stockholm im Alter von 63 Jahren. Der deutsch-schwedische Physiker und Professor forschte auf dem Gebiet der Elektrizität, des Magnetismus und des Erdmagnetfeldes.
1800 Johann Heinrich Hintze wird in Berlin geboren. Der Zeichner sowie Landschafts- und Architekturmaler begleitet Friedrich Wilhelm III oft auf dessen Reisen. Hintzes Lieblingsmotiv ist Berlin und seine Umgebung.
1843 Ernst von Dryander wird in Halle/Sachsen-Anhalt geboren. Der Theologe, Politiker und Oberhofprediger ist ein enger Vertrauter des Kaiserpaares. Im Juni 1918 wird er von Wilhelm II in den Adelsstand erhoben. Nach der Abdankung des Kaiser hält er am 14. November 1918 den Abschiedsgottesdienst und er weiht im Mai 1920 das Haus Doorn im niederländischen Exil. Außerdem hält er nach dem Tod von Auguste Victoria in Doorn die Trauerfeiern sowie die Bestattungsfeier in der kleinen Tempelrotunde im Park von Sanssouci.
1849 Der Elektrotechniker und Pionier der Funktechnik, Adolf Slaby, wird in Berlin geboren. Er ist der erste Professor für Elektrotechnik an der TH Charlottenburg und Mitbegründer der Telefunken AG.
1864 Im Deutsch-Dänischen Krieg kommt es zur Entscheidungsschlacht bei den Düppeler Schanzen. Die Verbündeten Preußen und Österreich besiegen Dänemark. Im Vertrag von Gastein wird vereinbart, dass Preußen die Herzogtümer Sachsen-Lauenburg und Schleswig erhält, Holstein fällt an Österreich.
1865 Nach dem Sieg über Dänemark im Jahr 1864 erfolgt für die Berliner Siegessäule die erste Grundsteinlegung. Nach den Siegen über Österreich und Frankreich werden zwei weitere Grundsteinlegungen folgen.
1870 Der Jurist Johann Friedrich von Pommer Esche stirbt in Berlin im Alter von 67 Jahren. Als Oberfinanzrat, Mitglied des Staatsrates und Bevollmächtigter beim Norddeutschen Bund macht er sich um den Deutschen Zollverein verdient.
1894 Karl Eduard Zetzsche stirbt in Dresden im Alter von 64 Jahren. Der Mathematiker und Physiker war als Telegrapheningenieur im Reichspostamt in Berlin tätig und als Redakteur der Elektrotechnischen Zeitschrift.
1921 Der Großverleger August Scherl stirbt in Berlin im Alter von 71 Jahren. Bestattet wird er auf dem Luisenstädtischen Friedhof in Berlin-Kreuzberg.
1928 Otto Piene wird in Bad Laasphe/Nordrhein-Westfalen geboren. Der Künstler und Mitbegründer der Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO ist ein Pionier der Licht- und Feuerkunst sowie der Sky-Art-Aktionen. Er stirbt im Juli 2014 während einer Taxifahrt in Berlin, wo er sich anlässlich seiner Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie aufhält.
1955 Albert Einstein stirbt in Princeton/New Jersey im Alter von 76 Jahren. Seine bahnbrechenden Forschungen machten ihn zu einen der bedeutendsten Physiker aller Zeiten. Für seine Relativitätstheorie erhielt er 1921 den Nobelpreis. Von 1914 bis 1932 lebte er in Berlin, wo er Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik und besoldetes Mitglied der Akademie der Wissenschaften war.
2007 Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble stößt mit seiner Forderung, zum Schutz der inneren Sicherheit den in der Verfassung festgelegten Grundsatz der Unschuldsvermutung im Bezug auf Terrorismus nicht mehr anzuwenden, um präventive Massenüberwachungsmaßnahmen zu ermöglichen, auf scharfe Kritik.

Peter Müller stirbt in Berlin. Der Musiker und Bandleader, der Klarinette, Saxophon und Piano spielte, gründete 1968 in Berlin die "White Eagle Jazz Band".
2009 Bruno Adams stirbt in Berlin im Alter von 45 Jahren an einem Krebsleiden. Der australische Sänger, Songwriter, Musiker und Bandleader wohnte seit 1989 in Berlin.
2013 Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags stimmen dem milliardenschweren Rettungspaket für Zypern mit großer Mehrheit zu. Eine Experten-Initiative war zuvor mit einem Eilantrag gegen die Zypern-Hilfe vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert.